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24. - 25. Mai 2027

Ausstellerinterview: HFR über den ersten Messeauftritt, strategische Partnerschaften und anspruchsvolle Chemie

Wer in technisch komplexen Märkten arbeitet, weiß: Der richtige Chemie-Partner kann vieles einfacher machen. HFR (ehemals High Force Research) unterstützt Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der kundenspezifischen Synthese über Analytik und Contract Development and Manufacturing (CDMO) bis hin zur Auftragsforschung. Das Ziel dahinter ist klar: Chemie, die wirklich funktioniert.

Vor der Chemspec Europe 2026 haben wir mit Nathalie Huther gesprochen, Chief Commercial Officer bei HFR. Im Interview erzählt sie, wie der erste Messeauftritt im vergangenen Jahr verlief, welche Rolle die New Exhibitor Zone dabei gespielt hat – und warum HFR seine Standfläche für 2026 deutlich vergrößert.

Wie würden Sie das Leistungsangebot von HFR beschreiben und für wen arbeiten Sie?

Nathalie Huther: HFR ist ein auf Chemie spezialisierter Entwicklungs- und Produktionspartner. Unser Fokus liegt auf komplexer Synthesechemie, Prozessoptimierung, Analytik und regulierungskonformer Herstellung. Wir arbeiten mit Unternehmen zusammen, für die Präzision, Skalierbarkeit und Verlässlichkeit keine Optionen, sondern Voraussetzungen sind – vor allem in der Pharma- und Biotechindustrie sowie in den Bereichen Advanced Materials und Spezialchemie.

Dabei sehen wir uns nicht einfach als Dienstleister. Wir sind ein strategischer Partner, der seinen Kunden hilft, Entwicklungsrisiken zu senken und aus komplexer Chemie belastbare, skalierbare Lösungen zu machen.

Was macht Sie im Feinchemie-Markt besonders?

Huther: Unsere Stärke liegt in der Verbindung von Durchgängigkeit und klarer Verantwortung. Wir begleiten Projekte vom ersten Syntheseschritt über Prozessentwicklung, analytische Charakterisierung und Scale-up bis zur regulierungskonformen Herstellung – alles aus einer Hand. Das minimiert Risiken beim technischen Transfer, erhöht die Effizienz und sorgt dafür, dass es einen zentralen Ansprechpartner gibt.

In einem Markt, der von regulatorischem Druck, sensiblen Lieferketten und hoher technischer

Warum war die Chemspec Europe die richtige Plattform für HFR?

Huther: Wir haben zu diesem Zeitpunkt unsere europäische Strategie aktiv weiterentwickelt und brauchten eine Plattform, über die wir direkt mit technisch versierten Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen konnten. Die Chemspec Europe hat genau das ermöglicht.

Es ging uns nicht darum, möglichst viele Standbesucher zu zählen. Wir wollten qualitativ hochwertige, strategische Gespräche führen – mit Unternehmen, die langfristige Partnerschaften suchen. Besonders interessant für uns waren pharmazeutische Innovatoren, Spezialchemie-Hersteller und Unternehmen aus dem Bereich Advanced Materials, die mit Chemie-Herausforderungen konfrontiert sind, für die wir die richtigen Antworten haben.

Welche Rolle hat die New Exhibitor Zone gespielt?

Huther: Das war ein echtes Plus. Die Platzierung in der New Exhibitor Zone hat uns sofort ins Blickfeld von Besucherinnen und Besuchern gebracht, die ganz gezielt nach neuen Partnern gesucht haben. Diese Sichtbarkeit war Gold wert: Sie hat Gespräche in Gang gebracht, die sonst vielleicht nicht entstanden wären, und uns geholfen, von Anfang an Vertrauen aufzubauen.

Was hat Sie beim ersten Auftritt auf der Chemspec Europe am meisten überrascht?

Huther: Die fachliche Tiefe der Gespräche war beeindruckend. Die Besucherinnen und Besucher kamen mit konkreten Fragen – zu spezifischen Herausforderungen, regulatorischen Anforderungen, komplexen Entwicklungspfaden. Das waren keine Smalltalk-Runden, sondern substanzielle, technisch fundierte Diskussionen, die oft direkt in Machbarkeitsgespräche übergingen. Tempo und Qualität des Austauschs lagen weit über dem, was wir aus digitalen Kanälen kennen.

Welche konkreten Ergebnisse haben Sie aus der ersten Teilnahme mitgenommen?

Huther: Mehrere Gespräche haben sich zu Machbarkeitsstudien und handfesten Geschäftsdialogen entwickelt. Insgesamt hat die Teilnahme unsere europäische Pipeline gestärkt und unsere Bekanntheit spürbar erhöht. Und das Wichtigste: Sie hat gezeigt, dass die Chemspec Europe ein Ort ist, an dem aus technischen Gesprächen echte Geschäftschancen werden.

Was hat zur Entscheidung geführt, den Stand für 2026 zu vergrößern?

Huther: Als HFR spiegelt unser Auftritt auf der Chemspec Europe 2026 sowohl den Erfolg unseres ersten Auftritts als auch unsere weiterentwickelte Positionierung wider. Eine größere Standfläche stellt sicher, dass unsere physische Präsenz zu unserem technischen Anspruch und unserer strategischen Haltung passt – und sendet ein klares Signal: Wir sind hier, und wir meinen es ernst, sowohl gegenüber der Veranstaltung als auch gegenüber dem europäischen Markt.

Welche Ziele verfolgen Sie auf der Chemspec Europe 2026?

Huther: Wir haben drei klare Ziele. Erstens wollen wir die Wahrnehmung von HFR als chemiegetriebenem Entwicklungs- und Produktionspartner weiter schärfen. Zweitens liegt uns daran, die Beziehungen zu vertiefen, die wir noch unter dem Namen High Force Research aufgebaut haben. Drittens wollen wir den Austausch noch stärker auf eine strategische Ebene heben – insbesondere für komplexe, mehrstufige Entwicklungsprogramme.

Wir werden zeigen, was uns ausmacht: komplexe Mehrstufensynthese, Prozessoptimierung, analytische Expertise und regulierungskonforme Herstellung und damit unsere Position als verlässlicher, fachlich fundierter Partner weiter festigen.

Welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell in der Fein- und Spezialchemie?

Huther: Kunden achten immer stärker auf Resilienz in der Lieferkette, regulatorische Belastbarkeit, Lieferantenkonsolidierung und Nachhaltigkeit. Sie suchen Partner, die integrierte Lösungen liefern – transparent und mit klarer Verantwortung.

Die Anforderungen an Schnelligkeit, Compliance und operative Effizienz steigen. Wir begegnen dem mit operativer Disziplin, integrierter Projektabwicklung und konsequentem Qualitätsmanagement.

Was würden Sie Unternehmen raten, die zum ersten Mal ausstellen?

Huther: Gehen Sie die Chemspec Europe mit einer klaren Strategie an. Definieren Sie im Vorfeld konkrete Ziele, sorgen Sie dafür, dass echte Fachkompetenz an Ihrem Stand vertreten ist, und betrachten Sie jedes Gespräch als Beginn einer langfristigen Partnerschaft – nicht als einmaligen Kontakt. Unser erster Auftritt hat den Wert dieser Plattform für uns klar bestätigt. Als HFR ist die Chemspec Europe für uns heute eine feste strategische Größe.

Wenn Sie die Chemspec Europe in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?

Huther: Zielgerichtet. Fachlich. Strategisch.

Zielgerichtet, weil das Publikum wirklich passt. Fachlich, weil die Gespräche Substanz haben. Und strategisch, weil die Teilnahme nachhaltig zum Geschäftserfolg beiträgt.


Besuchen Sie HFR am Stand 7E99 auf der Chemspec Europe 2026 – vom 6. bis 7. Mai in der Kölnmesse in Köln. Sprechen Sie mit dem Team über Ihre Chemie-Herausforderungen und erfahren Sie, wie der integrierte Ansatz von HFR Ihr nächstes Projekt voranbringen kann.