BASF eröffnet in Ludwigshafen ein Forschungszentrum für Katalysatoren und Verfahren

26. März 2019

BASF eröffnet in Ludwigshafen ein Forschungszentrum für Katalysatoren und Verfahren

Am Verbundstandort Ludwigshafen hat BASF ein Forschungszentrum für Katalysator- und Verfahrensentwicklung eingeweiht, das vom globalen Forschungsbereich Process Research & Chemical Engineering betrieben wird. In dem neuen Technikum stehen hochautomatisierte Versuchsanlagen zur Verfahrensentwicklung und zum Testen neuer Prozesskatalysatoren zur Verfügung. Schwerpunkte der Modernisierung sind nach Angaben von BASF eine modulare Bauweise der Versuchsanlagen, die Nutzung digitaler Techniken zur besseren Visualisierung und Steuerung der Testanlagen sowie die Schaffung einer digitalisierten Arbeitsumgebung.

Zur Umsetzung dieses Konzeptes wurde in den vergangenen 2 Jahren ein über 60 Jahre altes Gebäude komplett entkernt und modernisiert. Während nun im Erdgeschoss des Gebäudes geforscht werden kann, sollen die Umbauten im nächsten Geschoss fortgesetzt werden. Nach eigenen Angaben investiert das Unternehmen in dieses Projekt einen einstelligen Millionenbetrag pro Jahr. Nach Abschluss der Modernisierungen in einigen Jahren sollen experimentelle Arbeiten mit automatisierten Versuchsanlagen für flüssige und gasförmige Stoffe zentral in diesem Gebäude gebündelt werden.

„Mit der zunehmenden Bedeutung der BASF-Segmente Chemicals und Industrial Solutions ergibt sich ein deutlich erhöhter Bedarf an Produkt- und vor allem Prozessforschung“, so Detlef Kratz, Leiter des Forschungsbereichs Process Research & Chemical Engineering.

Das Konzept des neuen Technikums beinhaltet zudem ein professionelles Datenmanagement. Die nahtlose Integration von Prozess- und Analysedaten soll die automatische Datenintegration und Evaluierung von Prozessen ermöglichen.

Foto: © BASF
Im neuen Forschungstechnikum der BASF in Ludwigshafen stehen hochautomatisierte Versuchsanlagen zur effizienten Verfahrensentwicklung und zum Testen von Prozesskatalysatoren zur Verfügung.

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