Roquette übernimmt das Joint Venture Reverdia

28. Februar 2019

Die Partner DSM und Roquette haben beschlossen, Reverdia – ihr Joint Venture für die Produktion biobasierter Bernsteinsäure – aufzulösen.

Mit Wirkung zum 1. April 2019 werden alle Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Biosuccinium-Anlage von Reverdia in Cassano, Italien, auf Roquette übertragen, das die Anlage betreiben und weiterhin Kunden im Rahmen einer nicht exklusiven Lizenz von DSM beliefern wird. Kundenservice, Auftragsabwicklung sowie Marketing und Vertrieb werden in das bestehende Geschäft von Roquette integriert.

DSM, das ursprünglich die Biosuccinium-Technologie entwickelt hat, sagte, dass der Prozess nun ausgereift genug sei, um eine gezielte Lizenzierung zu rechtfertigen. Der niederländische Konzern wird nun strategischen Kunden und anderen Unternehmen, die an der Integration des Biosuccinium-Prozesses in ihre Wertschöpfungskette interessiert sind, exklusive Lizenzen anbieten.

"Das Reverdia-Joint-Venture hat bewiesen, dass die Biosuccinium-Technologie die nachhaltigste und wettbewerbsfähigste Biobernsteinsäure auf dem heutigen Markt ist", sagte Atul Thakrar, Präsident für biobasierte Produkte und Dienstleistungen bei DSM. "Wir sind weit über die Startphase hinausgegangen und die Marke Biosuccinium wird unter der Führung unseres Partners Roquette weiter wachsen. Dies ist ein Beispiel dafür, was DSM am besten kann: marktführende Technologien etablieren und kommerzialisieren."

Das Werk in Cassano nahm im Dezember 2012 mit einer Kapazität von rund 10.000 t/a den Betrieb auf, nachdem Reverdia im März gegründet wurde.

Bio-Bernsteinsäure ist ein Plattformmolekül mit Anwendungen in einer Reihe bedeutender Märkte. Zu den wichtigsten Anwendungen gehören Schuhe, Verpackungen und Farben.

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