Lonza und Emerald kooperieren bei Cannabidiol-Derivat für MS-Medikament

14. Februar 2019

Lonza und Emerald kooperieren bei Cannabidiol-Derivat für MS-Medikament

Der Schweizer Life Science-Konzern Lonza hat mit dem US-Unternehmen Emerald Health Pharmaceuticals eine Vereinbarung geschlossen, die ein neues synthetisches Derivat von Cannabidiol und ein daraus hergestelltes orales Medikament zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) und systemischer Sklerodermie betrifft.

Lonza wird den neuen pharmazeutischen Wirkstoff synthetisieren und die Entwicklung des Medikaments als flüssig-gefüllte Kapseln vorantreiben.

Christian Dowdeswell, Leiter der Abteilung für Darreichungsformen und Darreichungssysteme (Dosage Forms & Delivery Systems) bei Lonza, erläutert: "Während Emerald Health Pharmaceuticals die klinischen Studien durchläuft, werden wir sie mit einer speziellen, integrierten Lösung für die Synthese des Wirkstoffs und die Flüssigverkapselung unterstützen. Patienten werden von zugänglichen und effizienten Therapien in cGMP-Qualität profitieren."

Die beiden Partner wollen mit dieser Vereinbarung die Entwicklung und zukünftige Vermarktung des neuartigen Cannabinoid-basierten Medikaments für therapeutische Anwendungen bei einer Vielzahl von Krankheiten ermöglichen.

"Wir sind fest davon überzeugt, dass neuartige chemische Verbindungen auf Cannabinoid-Basis mit einer einzigartigen Kombination pharmakologischer Eigenschaften das Potenzial haben, zu sicheren und wirksamen verschreibungspflichtigen Medikamenten weiterentwickelt werden zu und bei der Behandlung von Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten, die derzeit unheilbar sind, von großem Nutzen sein können", sagte Jim DeMesa, CEO von Emerald Health Pharmaceuticals. "Diese Vereinbarung mit Lonza wird uns helfen, diese Vision zu verwirklichen."

Weitere Informationen finden Sie unter www.chemanager-online.com/

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