Ajinomoto erweitert Produktion von Aminosäure-basierten Tensiden

27. Juni 2019

Ajinomoto erweitert Produktion von Aminosäure-basierten Tensiden

Der japanische Feinchemieproduzent Ajinomoto plant den Bau einer neuen Anlage für seine Amisoft-Linie flüssiger Tenside auf Aminosäurebasis am Standort Pederneiras im Bundesstaat Sao Paulo, Brasilien. Die Anlage, die die erste des Konzerns für die Herstellung von Tensiden auf Aminosäurebasis in Brasilien sein wird, soll im Herbst 2020 in Betrieb gehen.

Die neue Anlage, die laut Ajinomoto 2,3 Mrd. Yen (rund $21 Mio.) kostet, wird die Gesamtkapazität zur Herstellung der aus Glutaminsäure gewonnenen Tenside - die hauptsächlich in der Kosmetik und Körperpflege eingesetzt werden - um rund 60% erhöhen.

Die neue Anlage in Brasilien ist die zweite Investition des Konzerns zur Steigerung der Produktion von Tensiden auf Aminosäurebasis, nachdem bereits im November 2018 eine ähnliche Investition im Werk Tokai angekündigt wurde.

Ajinomoto schätzt, dass der Markt für Tenside auf Aminosäurebasis von 2014 bis 2017 mit einer jährlichen Rate von 15% gewachsen ist, vor allem weil diese Produkte biologisch abbaubar und hautfreundlich sind.

Das Unternehmen plant auch, einen Teil seiner Amisoft-Produktion von einem Werk in Kawasaki, Japan, an den neuen Standort Pederneiras zu verlagern und die Produktion in Kawasaki auf seine Amilite-Linie flüssiger Tenside auf Glycin-Basis umzustellen. Dadurch soll die Produktionskapazität für Amilite um rund 30% erhöht werden.

Foto: © Ajinomoto
Ajinomoto plant den Bau einer neuen Anlage für flüssige Tenside auf Aminosäurebasis am Standort Pederneiras, Brasilien.

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